Fragen und Antworten

Weitere Informationen

Gibt es einen allgemeinen Katastrophenplan? Wer ordnet die Massnahmen im Ereignisfall an? Wo kann ich mich weiter erkundigen?

Die Nationale Alarmzentrale (NAZ) sorgt in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen und den Bundesstellen für die Vorbereitung der Massnahmen, welche die Bevölkerung bei erhöhter Radioaktivität schützen sollen. Für den Fall eines Kernkraft-Störfalls wurde ein Notfallschutzkonzept ausgearbeitet, welches Zuständigkeiten und Aufgaben von Bund und Kantonen sowohl in der Vorbereitung als auch im Ereignisfall regelt. Dort ist ebenfalls aufgeführt, wie die Bevölkerung alarmiert wird und welche Schutzmassnahmen bei einem solchen Ereignis notwendig sind.

Weitere Informationen finden sich unter www.naz.ch.

Wer ist für die Versorgung der Bevölkerung mit Jodtabletten verantwortlich?

Die Gesamtverantwortung obliegt dem Bundesamt für Gesundheit (BAG). Zusammen mit der Zulassungsinhaberin (Armeeapotheke) stellt es die notwendigen medizinisch-wissenschaftlichen Informationen zur Verfügung (gemäss Art. 9 der Jodtabletten-Verordnung).

In Umkreis von 50 Kilometern um die Schweizer Kernkraftwerke werden die Jodtabletten (Kaliumiodid 65 AApot) direkt vom Bund an die Haushaltungen, Betriebe und öffentlichen Einrichtungen verteilt.

Per Jodtabletten-Verordnung sind die Beschaffung und Verteilung sowie die Qualitätsüberwachung der Tabletten an die Armeeapotheke als Kompetenzzentrum delegiert. 

Die Armeeapotheke arbeitet zusammen mit der ständig geführten «Geschäftsstelle Kaliumiodid-Versorgung». Zurzeit ist die Geschäftsstelle bei der ATAG Wirtschaftsorganisationen AG, Bern, domiziliert.

Kontaktpersonen

Bundesamt für Gesundheit
Abteilung Strahlenschutz
Herr Dr. Sebastien Baechler
Herr Dr. Daniel Storch
Armeeapotheke/LBA Sanität Herr Dr. Thomas Meister
Frau Dr. Dorothee Heer
Herr Dr. Jean-Paul Buchs
Geschäftsstelle Frau Karin Jordi
Herr Tony Henzen